bremer hörkino

Radio-Geschichten live erleben

Do, 26.11.2020

Neustart Bremer Hörkino 2021

Wir hoffen, dass wir am Mittwoch, den 3. Februar 2021 die Bremer Hörkino-Saison eröffnen können. Unser Jahresprogramm für 2021 kann man dann Mitte Dezember 2020 auf unserer Webseite sehen. Wir freuen uns, dass Sie uns auch in dieser schwierigen Zeit treu bleiben.

Wenn die Infektion mit Coronaviren bis Februar abgeflaut ist, was wir hoffen, beginnen wir 2021 mit dem Feature:

Aufklärer unter Verdacht
Was Whistleblowern und investigativen Journalistinnen droht von Charly Kowalczyk / Deutschlandfunk, 2020

Mittwoch, 3. Februar 2021
Ort geben wir noch bekannt
20 Uhr
Eintritt frei
Nach dem Hören sprechen wir mit dem Journalisten Charly Kowalczyk

Über das Stück: Viele gesellschaftliche Missstände oder Verbrechen würden ohne sie nie aufgedeckt. Doch sind Whistleblower wirklich ausreichend geschützt? Und wie groß ist das persönliche und juristische Risiko für investigative Journalistinnen und Journalisten?

Die Pressefreiheit gilt als einer der Grundpfeiler der Demokratie, als vierte Macht mit Wächterfunktion. Eine der wichtigsten Quellen investigativer Journalisten sind Whistleblower. Als 2011 der Deutsche Bundestag über Whistleblower und den Informantenschutz in Betrieben debattierte, unterstellte der langjährige CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder den Hinweisgebern „Blockwart-Mentalität“. Informanten werden bis heute als Verräter und Denunzianten beschimpft und mit arbeitsrechtlichen Sanktionen bestraft. Nun soll eine EU-Richtlinie Whistleblower in Zukunft besser schützen. Reicht das aus? Wie ist es um die Pressefreiheit bestellt? Und wie ergeht es denen, die sie umsetzen wollen?

Charly Kowalczyk lebt in Potsdam. Er schreibt seit über 20 Jahren Radiofeature für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Seit Jahren recherchiert er zu Medikamententests an Menschen mit Behinderungen, psychisch Kranken oder Heimkindern. Dank einiger Whistleblower konnte er mit seinen Radiosendungen zur Aufklärung beitragen. Ohne ihre Mithilfe wäre er als Journalist oft chancenlos geblieben.

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