Regina Burbach

Bremer Hörkino am Mittwoch, 3. Oktober 2018:

„Brauch’ ich nicht“

Minimalismus als Lebensform

Von Regina Burbach, Südwestrundfunk, 2016

500, 300, 100 … kann es noch weniger sein? 10.000 Dinge besitzt ein Durchschnitts-europäer. Minimalisten versuchen, mit einem Bruchteil davon auszukommen. Sie reduzieren radikal. Weniger Dinge, weniger Zwänge, behaupten sie. Mit wenigen Dingen reicht die kleinere Wohnung für weniger Miete. Bei weniger Miete entfällt der Zwang, einen Großteil des Einkommens dafür herzugeben, man kann es sich also leisten, weniger zu arbeiten. Und man ist mobil.

Extrem-Minimalisten besitzen auch keine Möbel, ihr Besitz passt in einen Koffer. Der freiwillige Verzicht erhöht die Selbstbestimmung. Wie lebt es sich, wenn so vieles aus Sicht der Nicht-Minimalisten Unverzichtbare fehlt? Wie lebt es sich in fast leeren Räumen?

Regina Burbach ist freie Autorin für ARD-Sender. Bevor sie beim WDR mit der Radioarbeit begann, war sie in einem IT-Konzern Softwaretrainerin für Computer-Netzwerke. Ihre aktuellen Lieblingsthemen: Lebensmodelle und Zukunft. Neben Radiofeatures produziert sie Short Storys und elektroakustische Klangstücke. Sie lebt in Bremen.

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